TUS Grün-Weiß Holten 1900 e.V. Abt. Fußball
Sonntag, 06.09.2015 PDF Drucken
Donnerstag, den 13. August 2015 um 15:31 Uhr

Kreisliga B

SF Königshardt - GW Holten

Anstoß: 13.00 Uhr

Pfälzer Graben 33, 46145 Oberhausen

 

Kreisliga C

SF 06 Sterkrade II - GW Holten II

Anstoß: 13.00 Uhr

Biefangstr. 29a, 46149 OB

 

Kreisliga Frauen

GW Holten - spielfrei

 
Holtener setzen sich für Mannschaftskameraden ein PDF Drucken
Donnerstag, den 13. August 2015 um 15:18 Uhr

Artikel auf der Westen.de vom 08.08.2015

"Wir wollen nichts unversucht lassen!"

Die zweite Mannschaft von Grün-Weiß Holten mit Flamur Gashi.

 

Oberhausen. Seine Teamkollegen aus der zweiten Mannschaft von Grün-Weiß Holten machen sich für den Verbleib von Flamur Gashi in Oberhausen stark.

Tatenlos zusehen möchte keiner von ihnen, da sind sich alle sicher: Der Vorstand, Trainer Dirk Hülsmann und die 2. Mannschaft vom Fußballverein Grün-Weiß Holten wollen Flamur Gashi gemeinsam helfen und eine drohende Ausreise des Kosovaren verhindern. Denn der 20-Jährige ist seit Januar dieses Jahres fester Bestandteil des Teams und alle sind von seinem unermüdlichen Einsatz, sich hier eine Zukunft aufzubauen, begeistert.

„Wir waren einfach sprachlos und geschockt, als uns Flamur von dem abgelehnten Asylantrag und einer drohenden Ausreise erzählt hat“, so Hülsmann. Doch für die Mannschaft war sofort klar: Wir halten zusammen und helfen dem 20-Jährigen, denn der junge Mann ist dem Verein richtig ans Herz gewachsen. „Kurz nach seiner Ankunft an der Bahnstraße hat er sich bereits bei uns vorgestellt. Die Integration ins Team verlief super schnell, er wurde von den anderen Spielern sofort anerkannt und ist sehr ehrgeizig dabei – Sprachbarrieren gibt es kaum“, erzählt der Trainer. Notfalls würden zwei Spieler der Mannschaft mit kosovo-albanischen Wurzeln helfen. Auch Teamkollege Gordon Göllner ist von dem 20-Jährigen begeistert: „Er ist überhaupt nicht schüchtern, immer freundlich und hilfsbereit—einfach ein super Junge, der zu uns passt.“

Trainingsausrüstung besorgt

Kein Wunder also, dass sich die Mannschaft seit dem ersten Tag für den jungen Kosovaren engagiert: „Wir haben alle zusammengeschmissen und ihm beispielsweise eine Trainingsausrüstung besorgt. Zudem haben wir Kontakt mit der Ruhruniversität Bochum aufgenommen, um ihm einen Studienplatz für ein Wirtschaftsstudium zu organisieren“, erzählt der Trainer. Auch als sich der 20-Jährige im Mai bei einem Zusammenstoß während eines Fußballspiels mit einem Spieler mehrmals das Schlüsselbein bricht, hält die Mannschaft zusammen: „Wir haben Spenden gesammelt, um die OP und den Krankenhausaufenthalt finanziell zu unterstützen, die beiden Kosovo-Albaner haben beim Übersetzen mit den Ärzten geholfen und besucht haben wir ihn selbstverständlich auch.“ Anfang Dezember soll Flamur erneut operiert werden, um die Titanplatte, die den Knochen fixiert, zu entfernen. Außerdem stehen noch regelmäßige Nachuntersuchungen an: „Es wäre doch klasse, wenn die Ärzte, die ihn bisher behandelt haben und mit dem Fall vertraut sind, sich auch weiterhin um ihn kümmern könnten“, so der Trainer.

Aufgrund der schweren Verletzung steht für Flamur derzeit erstmal nur leichtes Lauftraining auf dem Programm, denn ein Einsatz ist zu riskant: „Trotzdem verpasst Flamur kein Training und Spiel der Mannschaft, das sich übrigens auch seine Familie nicht entgehen lässt“, erzählt Hülsmann stolz.

Aufruf auf der Internetseite

Weitere Aktionen, wie beispielsweise ein Aufruf auf der Internetseite des sozialen Netzwerkes Facebook oder eine Unterschriftensammlung sind ebenfalls geplant.

Hülsmann: „Wir wollen nichts unversucht lassen, damit Flamur hier bleiben kann – er hat es einfach verdient, ein ganz normales Leben zu führen.“

Josina Wittinghofer

Oberhausen. Seine Teamkollegen aus der zweiten Mannschaft von Grün-Weiß Holten machen sich für den Verbleib von Flamur Gashi in Oberhausen stark.

Tatenlos zusehen möchte keiner von ihnen, da sind sich alle sicher: Der Vorstand, Trainer Dirk Hülsmann und die 2. Mannschaft vom Fußballverein Grün-Weiß Holten wollen Flamur Gashi gemeinsam helfen und eine drohende Ausreise des Kosovaren verhindern. Denn der 20-Jährige ist seit Januar dieses Jahres fester Bestandteil des Teams und alle sind von seinem unermüdlichen Einsatz, sich hier eine Zukunft aufzubauen, begeistert.

„Wir waren einfach sprachlos und geschockt, als uns Flamur von dem abgelehnten Asylantrag und einer drohenden Ausreise erzählt hat“, so Hülsmann. Doch für die Mannschaft war sofort klar: Wir halten zusammen und helfen dem 20-Jährigen, denn der junge Mann ist dem Verein richtig ans Herz gewachsen. „Kurz nach seiner Ankunft an der Bahnstraße hat er sich bereits bei uns vorgestellt. Die Integration ins Team verlief super schnell, er wurde von den anderen Spielern sofort anerkannt und ist sehr ehrgeizig dabei – Sprachbarrieren gibt es kaum“, erzählt der Trainer. Notfalls würden zwei Spieler der Mannschaft mit kosovo-albanischen Wurzeln helfen. Auch Teamkollege Gordon Göllner ist von dem 20-Jährigen begeistert: „Er ist überhaupt nicht schüchtern, immer freundlich und hilfsbereit—einfach ein super Junge, der zu uns passt.“
Trainingsausrüstung besorgt

Kein Wunder also, dass sich die Mannschaft seit dem ersten Tag für den jungen Kosovaren engagiert: „Wir haben alle zusammengeschmissen und ihm beispielsweise eine Trainingsausrüstung besorgt. Zudem haben wir Kontakt mit der Ruhruniversität Bochum aufgenommen, um ihm einen Studienplatz für ein Wirtschaftsstudium zu organisieren“, erzählt der Trainer. Auch als sich der 20-Jährige im Mai bei einem Zusammenstoß während eines Fußballspiels mit einem Spieler mehrmals das Schlüsselbein bricht, hält die Mannschaft zusammen: „Wir haben Spenden gesammelt, um die OP und den Krankenhausaufenthalt finanziell zu unterstützen, die beiden Kosovo-Albaner haben beim Übersetzen mit den Ärzten geholfen und besucht haben wir ihn selbstverständlich auch.“ Anfang Dezember soll Flamur erneut operiert werden, um die Titanplatte, die den Knochen fixiert, zu entfernen. Außerdem stehen noch regelmäßige Nachuntersuchungen an: „Es wäre doch klasse, wenn die Ärzte, die ihn bisher behandelt haben und mit dem Fall vertraut sind, sich auch weiterhin um ihn kümmern könnten“, so der Trainer.

Aufgrund der schweren Verletzung steht für Flamur derzeit erstmal nur leichtes Lauftraining auf dem Programm, denn ein Einsatz ist zu riskant: „Trotzdem verpasst Flamur kein Training und Spiel der Mannschaft, das sich übrigens auch seine Familie nicht entgehen lässt“, erzählt Hülsmann stolz.
Aufruf auf der Internetseite

Weitere Aktionen, wie beispielsweise ein Aufruf auf der Internetseite des sozialen Netzwerkes Facebook oder eine Unterschriftensammlung sind ebenfalls geplant.

Hülsmann: „Wir wollen nichts unversucht lassen, damit Flamur hier bleiben kann – er hat es einfach verdient, ein ganz normales Leben zu führen.“

Josina Wittinghofer

„Wir wollen nichts unversucht lassen“ | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/wir-wollen-nichts-unversucht-lassen-id10964622.html#plx1447264837
Oberhausen. Seine Teamkollegen aus der zweiten Mannschaft von Grün-Weiß Holten machen sich für den Verbleib von Flamur Gashi in Oberhausen stark.

Tatenlos zusehen möchte keiner von ihnen, da sind sich alle sicher: Der Vorstand, Trainer Dirk Hülsmann und die 2. Mannschaft vom Fußballverein Grün-Weiß Holten wollen Flamur Gashi gemeinsam helfen und eine drohende Ausreise des Kosovaren verhindern. Denn der 20-Jährige ist seit Januar dieses Jahres fester Bestandteil des Teams und alle sind von seinem unermüdlichen Einsatz, sich hier eine Zukunft aufzubauen, begeistert.

„Wir waren einfach sprachlos und geschockt, als uns Flamur von dem abgelehnten Asylantrag und einer drohenden Ausreise erzählt hat“, so Hülsmann. Doch für die Mannschaft war sofort klar: Wir halten zusammen und helfen dem 20-Jährigen, denn der junge Mann ist dem Verein richtig ans Herz gewachsen. „Kurz nach seiner Ankunft an der Bahnstraße hat er sich bereits bei uns vorgestellt. Die Integration ins Team verlief super schnell, er wurde von den anderen Spielern sofort anerkannt und ist sehr ehrgeizig dabei – Sprachbarrieren gibt es kaum“, erzählt der Trainer. Notfalls würden zwei Spieler der Mannschaft mit kosovo-albanischen Wurzeln helfen. Auch Teamkollege Gordon Göllner ist von dem 20-Jährigen begeistert: „Er ist überhaupt nicht schüchtern, immer freundlich und hilfsbereit—einfach ein super Junge, der zu uns passt.“
Trainingsausrüstung besorgt

Kein Wunder also, dass sich die Mannschaft seit dem ersten Tag für den jungen Kosovaren engagiert: „Wir haben alle zusammengeschmissen und ihm beispielsweise eine Trainingsausrüstung besorgt. Zudem haben wir Kontakt mit der Ruhruniversität Bochum aufgenommen, um ihm einen Studienplatz für ein Wirtschaftsstudium zu organisieren“, erzählt der Trainer. Auch als sich der 20-Jährige im Mai bei einem Zusammenstoß während eines Fußballspiels mit einem Spieler mehrmals das Schlüsselbein bricht, hält die Mannschaft zusammen: „Wir haben Spenden gesammelt, um die OP und den Krankenhausaufenthalt finanziell zu unterstützen, die beiden Kosovo-Albaner haben beim Übersetzen mit den Ärzten geholfen und besucht haben wir ihn selbstverständlich auch.“ Anfang Dezember soll Flamur erneut operiert werden, um die Titanplatte, die den Knochen fixiert, zu entfernen. Außerdem stehen noch regelmäßige Nachuntersuchungen an: „Es wäre doch klasse, wenn die Ärzte, die ihn bisher behandelt haben und mit dem Fall vertraut sind, sich auch weiterhin um ihn kümmern könnten“, so der Trainer.

Aufgrund der schweren Verletzung steht für Flamur derzeit erstmal nur leichtes Lauftraining auf dem Programm, denn ein Einsatz ist zu riskant: „Trotzdem verpasst Flamur kein Training und Spiel der Mannschaft, das sich übrigens auch seine Familie nicht entgehen lässt“, erzählt Hülsmann stolz.
Aufruf auf der Internetseite

Weitere Aktionen, wie beispielsweise ein Aufruf auf der Internetseite des sozialen Netzwerkes Facebook oder eine Unterschriftensammlung sind ebenfalls geplant.

Hülsmann: „Wir wollen nichts unversucht lassen, damit Flamur hier bleiben kann – er hat es einfach verdient, ein ganz normales Leben zu führen.“

Josina Wittinghofer

„Wir wollen nichts unversucht lassen“ | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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